Kommentar: 15. 05. 2021: Heiner Hannappel. 
Blendet uns Kanzlerin Merkel schon wieder?

 

Schon wieder alles alternativlos? Was nehmen wir da eigentlich schon wieder hin ohne zu hinterfragen? Was passiert da gerade mit unserer Demokratie? Wo bleibt die Opposition? 

Merkel irrte schon allzu oft z.B. bei dem Atomausstieg, der Energiewende, zu den von ihr betriebenen Masseneinwanderung seit 2015 = 2,1 Millionen. Irrt Sie nun wieder? Ich ahne es, hoffe aber nicht.

Jedoch sind wir an einer Wegegabelung angekommen und müssen uns jetzt entscheiden. Wir können Bildung/ Schulen / Kitas, Wirtschaft/ Gastronomie Flugbetrieb, ja, das ganze gesellschaftliche Geschehen nicht für weitere Monate einfrieren denn zu verheerend wären die Folgeschäden, die jetzt schon absehbar sind.

Alle politischen Entscheider bedanken sich fortwährend beim mündigen Bürger für seine Einsicht und Umsicht. Ja, wir sind mündige Bürger, die selbst entscheiden wollen und können, wann und wo sie sich von zu viel Gedränge fernhalten, wann sie einkaufen, wie sie ihre Lieben mit dem nötigen Abstand sehen wollen. 

Wir, die Älteren, die Gefährdeten sind uns bewusst, dass wir uns etwas zurücknehmen müssen, um gesund durch diese Corona Zeiten zu kommen, bis Impfstoffe oder gute Medikamente zur Verfügung stehen. Wir wollen selbst entscheiden, wie wir uns schützen, um nicht die Zukunft unserer Ökonomie, die unserer Kinder aufs Spiel zu setzten! 

Eine ungeheure Verschuldung steht uns ins Haus, die ohne Steuereinnahmen nicht bedient werden kann. Wo soll denn all das Geld zur Schuldentilgung/Zinsdienste herkommen, wenn die Wirtschaft am Boden liegt? 

Und die wird am Boden liegen wie wir das seit 1945 noch nie erlebt haben! Entscheidungen müssen her, um diesen absehbaren Irrsinn, dem Irrglauben, dass das alles noch beherrschbar sein würde zu beenden. Deflation / Inflation / Rezession werden auf einem Schlag zugleich unseren Wohlstand bedrohen. 

Diese Kombination war noch nie da. Und schon wieder leitet diese Kanzlerin ohne eigene Konzepte - die das Handeln sowieso den ebenso ängstlichen Länderregierungschefs überlassen muss - die pure Angst etwas verkehrt zu machen und hört auf das, was die Virologen ohne gesicherte sich aber ständig verändernde Fakten befürchten. 

Täglich ändern sich deren Meinungen (Ich erinnere an anscheinend überflüssige Gesichtsmasken, eine verkehrte Ansicht, die dem Mangel derselbigen geschultert war) Doch egal was sie und ihre Ministerpräsidentenmannschaft auch machen, es wird immer nach einer Richtung hin verkehrt sein. 

Denn entweder sterben wieder mehr Menschen, oder es stirbt die Wirtschaft. Ja, dieses Virus ist extrem gefährlich, da das menschliche Immunsystem völlig ahnungslos diesem gegenübersteht. Dieser Zustand wird für unsere Wirtschaft, aller Ökonomien weltweit noch lange anhalten. Die Abwägung, was gefährlicher ist, ist bedrückend, doch eines ist sicher, wir müssen zu einer, jedoch veränderten Normalität zurückkehren, die unserer Ökonomie Luft zu Atmen lässt aber den kleineren Teil unserer Gesellschaft schützt, so dieser sich mit Eigenverantwortlichkeit nicht selbst zu schützen in der Lage sieht. 

Diese COVID 19 Erkrankung ist ja auch so gefährlich, da sie neben der Lunge auch im ganzen Körper die Gefäße befällt und auch deshalb zu Multiorganversagen führt, denn SARS-CoV-2 „COVID-19 ist auch eine systemische Gefäßentzündung“! Ich zitiere: Eine Infektion mit SARS-CoV-2 löst nicht nur eine Pneumonie, sondern auch eine Endotheliitis in den verschiedenen Organen aus – mit fatalen Folgen. Das berichten Forscher nach Autopsie von COVID-19-Patienten. Zitatende.

Wehe, die Strangulierung der Wirtschaft erweist sich als Flop, weil die Zahl der Verstorbenen mit, ohne, oder durch CORONA in keinem Verhältnis zu den Folgen der wirtschaftlichen Bremsspuren steht. Wehe, es sterben mehr Menschen als bei der „normalen, aber außergewöhnlich starken Grippewelle“ wie 2017/18, bei der in Deutschland  nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts(RKI)rund 25.100 Menschen starben, wovon zurzeit bei 6750 jedoch immer noch zu vielen Toten innerhalb von zwei Monaten nicht auszugehen ist. 

In beiden Fällen steht uns ein gesellschaftliches und politisches Erdbeben ins Haus, welches allen heutigen Entscheidern den Angstschweiß auf die Stirne treiben lässt, da sie sich von hysterischen Vorstellungen, die sich heute schon als übertrieben herausstellen, haben treiben lassen. Ein Blick nach Schweden wäre nicht verkehrt. Ich glaube, dass das, was die Bürger angesichts der Zustände in Italien schon von selbst taten und noch tun, nämlich konsequent Abstand zu halten – auch in Geschäften, Gastronomie - als staatliche Anordnung, versehen mit ausreichender Versorgung mit Gesichtsmasken und vorübergehendem Verbot von Versammlungen gereicht hätte, anstatt eine Volkswirtschaft auf unabsehbare Zeit quasi komplett auszubremsen. Trotzdem, Die Regierenden sind zurzeit nicht zu beneiden!

Heiner Hannappel

Koblenz

Stichworte: Corona, Ökonomien, Wirtschaft in Nöten

Namen: Merkel, Hannappel

E-Mail heiner.hannappel@gmx.de